Sonntag, 29. Januar 2012

Direct Imaging

Direct Imaging(DI) ist noch eine sehr junge Drucktechnologie, die man nicht mit dem Digitaldruck verwechseln sollte.. Sie beschreibt ein Verfahren, bei der die Druckplatten direkt in der Druckmaschine statt in der Vorstufe belichtet werden (Computer to Press).
Oft im Offset verwendet, ansatzweise auch im Tiefdruck und Siebdruck vorhanden.
Es gibt verschiedene Arten der anwerdung

Beispiel:
Anstelle eines Feuchtwerks (also wasserlos) wird eine Bebilderungseinheit eingesetzt(Laserbelichter).
Das bedeutet ein druckformloses Druckverfahren. Der Laser verdampft die Oberfläche der Druckplatte (Silikon, farbabstoßend) und legt eine daruter liegende farbführende Polyesterschicht frei. So kann die Farbe über ein Gummituch übertragen werden. 

Alles verläuft wie bei dem oben genannten Beispiel. Abgesehen davon dast sich das Druckplattenmaterial auf einer Kassette befindet. So kann das Material stück für Stück weitergespult werden um es neu zubelichten. Dies wirt oft bei der Druckwerken der Satellitenbauweise eigesetzt.

Quelle: www.papernet.at


Nachteil der DI-Technologie ist, dass die Durchlaufzeiten sich verlängern, da in der Maschine belichtet wird (5-20min). Der Druckzylinder ist nicht wiederverwendbar. Vorteile sind das entfallende Rüsten und die einfachere Bedienung. Nun kann auch wasserempfindlicher Bedruckstoff bedruckt werde.
Es lohnt sich wen man zischen Digitaldruck und Offset liegt*Auflagenzahl*

Links:
-hdm-stuttgart.de-PDF
- Heidelberger Druckmaschinen
Eure Kaithleen

Digitales Drucksystem (Elektrofotografisches Verfahren)

Der Digitaldruck (kurz Digidruck) oder auch elektrofotografisches Drucksystem bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird. Wir kommen ohne feste Druckform/Druckkörper (so genanntes Non Impact Printing, NIP) aus. So spart sich die aufwändige Vorbereitungsarbeit und Einrichtungen.
Jedes Bild das gedruckt werden soll, wird auf die Bildträgertrommel jeweils neu mit Lichtimpulsen belichtet (Bebilderung). In den meistenfällen ist das ein scannendes Laserlicht, der die zu drucke Partien elektrisch lädt.
Die Farbe kommt berührungslos von der Auftrags-,Entwicklerwalze aus dem Farbwerk (in Form von Tonerparikel) auf die Bildträgertrommel.  Die elektrische Ladung hält die Tonerparikel(konfiguriert) an der Bildträgertrommel fest, so das das Druckbild erkennbar wird. Nun kann die Farbe direkt oder durch ein Gummituchzylinder auf den Bedruckstoff durch Druck und Hitze fixiert werden.
Anschließend wird die Trommel entladen und verbleibende Tonerpartikel abgebürstet. Für den nächsten Druck wird das Druckbild erneut belichtet.(auch bei gleichem Druckbild)

Gerade Vorteilhaft ist hier die kleine Stückzahl in der gearbeitet werden kann (ab 1 Exemplar) oder auch für personalisierten Dokumenten (book on Demand/ Print on Demand) ist der Raum offen. Trotz alledem können in hohe Auflagenzahlen gearbeitet werden. Durch seine wirtschaftliche und mittlerweile gute Qualität  ist es ein billige Produkitonsart. Auch Sonderfarben sind  möglich.
Ein geringer Nachteil ist die Formatgröße und die noch geringe High-End-Qualität (Tonerpartikel wirken nicht wie echte Farbe durch die Haftung auf dem Bedruckstoff).

Es werden Druckobjekte von Briefpapier bis Visitenkarten bei kleinen Auflagen im Digitaldruck produziert. Personalisierte Einladungen, Grußkarten, Etiketten sind praktisch nur im Digitaldruck sinnvoll zu drucken. 

Quelle: www.outofhome.at

Eure Kaithleen

Flexodruck

Der Flexodruck ist ein Hochdruckverfahren (Buchdruck), denn der zu druckende Teil (erhabenen Stellen) der Druckform ist bildtragend. Der Name Flexo kommt von der elastische und flexible Druckform, die auf dem Druckzylinder (Formatzylinder) befestigt ist.


Die niedrigviskose Farbe (frühere basis aus Anilin) kommt über die Rasterwalze (mit Näpfchen gerastete Walze *200-600L/cm*) aud die Druckplatte. Ein Rakel bestimmt über eine gleichmäßige Fülle auf der Rasterwaltze. Das Rasterwalze hat ein vielfaches höhers Raster als die Druckform(ca. 7x mehr)
Die seitenverkehrte Druckform besteht aus einem Fotopolymer(Kunststoffklische), Gummiklischee oder aus dem Sleeve(Hülse), die auf den Druckzylinder geklebt wird. Häufig wird heute mit der Lasertechnik das Klischee(Druckform) hergestellt. Der Gegendruckzylinder drückt den Bedruckstoff an die Druckplatte.


Quelle: www.automation.siemens.com

Durch verschiedene Bauweisen(Satelitenbauweise oder Teihenbauweise) können bis zu 8-10 Farben konzipiert werden. (Die hohe  Anzahl an Farben liegt an sonderfarben*Hausfarben*) Dennoch gibt es kein oder ein kaumen Wiederdruck, das mit dem Bedruckstoff im zusammenhang steht.

Ein Großteil dieses Druckverfahrens liegt im Verpackungsbereich (Folien), Servietten, Tapeten aber auch Karton und Pappe wie Wellpappe teilweise auch Zeitungen(im Ausland) heute seine Anwedung.

Quelle: www.flexogravur.de

Nachteil:
- kleineren Auflagen teure
- Quetschränder möglich.
- geringe  Deckkraft 
- Passerschankungen, Zahnteilungen und Rapports
Vorteil:
- Druckverfahren ist sehr schnell
- vielseitige Einsatzgebiete/Materialien
- Druckfarbe trocknet schnell

- geeignet für nicht saugfähigen Bedruckstoff

Links
- Druckverfahren- Flexodruck
- Wikipedia 
silverhaze.net

Eure Kaithleen

Samstag, 28. Januar 2012

Tiefdruck

Wie der Name schon sagt ist im Tiefdruck eine vertiefung in der Druckform.
Die Farbe im Tiefdruck kommt direkt aus einer Farbwanne auf den gesamten Druckformzylinder. Mit einem Rakel/Wicher wird die überschüssige Farbe von den Stege abgestreift, so dass sich die Druckfarbe nur noch in den Vertiefungen(Näpfchen) befindet. Der Presseur(Gegendruckzylinder) drückt den Bedruckstoff gegen den Druckformzylinder mit einem hohen Anpressdruck. Die Adhäsionskräfte zwischen Papier und dünnflüssige Farbe bewirken die Farbübertragung.!Nicht zuverwechseln mit der Gravitationskraft! Direkt nach der Druckzone kommt die Trockenkammer.
Papierbahn muss trocken sein, bevor der nächste Druck erfolgt. Durch die Farbe wird kein Schön- und Wiederdruck gleichzeitig gemacht, da ein gleichmäßiger Gegendruck fehlt.


Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Tiefdruckverfahren
Quelle: images.wikia.com
Legende: A: Papier, B: Farbe, C: Druckform; 1: Farbbehälter, 2: Druckformzylinder, 3: Rakel, 4: Druckzylinder/Presseur, 5: Papier

Rakeltiefdruck
Die Druckformen im Rakeltiefdruck bestehen nicht aus Druckplatten, sondern aus Stahlzylindern. Bei einem Vierfarbendruck werden vier separate Druckzylinder pro Auftrag eingesetzt.
Die Lagerung und der Transport der Druckzylinder ist aufwenig, wegen dem Gewicht und ihre Größe.

Kupfertiedruckzylinder

- Flächen variable Zylinder " konventionellen Tiefdruck* die aus einer kombination von Ätz und Laysertechnik (Resisterverfahren) entstehen. Bei der konventionelle Ätzung entstehen unterschiedlich tiefe, jedoch gleichgroße Näpfchen. Oder den "halbautotypischer Tiefdruck "bei dem unterschiedliche Tief und Breite der Näpfchen  entstehen. "Autotypischer Tiefdruck" bei dem unterschiedliche Größe und gleiche Tiefe der Näpfchen der Druckformherstellung
Je tiefer das Näpfchen ist, umso mehr Farbe kann es aufnehmen und beim Druck entsteht ein entsprechend dunkler Ton. Man spricht hier vom tiefenvariablen Tiefdruck. Bilder/Fotos kommen dahher dem Original sehr nahe.

- Ein Diamantstichel schneidet entsprechend großes und tiefes Näpfchen in die Kupferschicht des Druckzylinders (Elektromechanische Gravur)
ODER es wird mit einem Laserstrahl graviert, der höhere Gravurgeschwindigkeiten ermöglicht und eine sehr hohe Konturenschärfe erziehlt. (Elektronische Gravur) Es tretten aber oft Probleme(Missing Dots = fehlende Rasterpunkte) und hohe Kosten auf. Dennoch ist es das häufigst verwendete verfahren für dem publikations Druck.

Das Format wird durch den Zylinderdurchmesser geändert.

    Quelle: www.janoschka.com/
     1 Druckzylinder, 2 Näpfchen, 3 Farbe, 4 Rakel, 5 Druckergebnis
     
    Druckformherstellung
    Es gibt  zwei Arten des Zylinderaufbaus.
    Stahlzylinder ummantelt eine 2 mm starke Kupferschicht(Grundkupfer)
    -Auf diese innere Kupferschicht kommt durch galvanisierung eine gravierfähiges Kupfer (100 μm). Diese ist später abdrehbar, so kann der Zylinder wiederverwendet werden. "Galvanisch" ist ein chemischer Prozess der elektrolüse im Säurebad
    - Oder eine sogenannte abziehbare (100 μm)Ballardhaut wird galvanisch aufgebracht. Zwischen der Ballardhaut und dem Grundkupfer liegt eine Trennschicht (einfach entfernenbar)
    Um das Kupfer zum verhärten/versiegeln wird die Druckform verchromt.

    Geeignet für Etiketten, Verpackungen, Zeitschriften, Kataloge und weitere Einsatzgebiete sind der Dekor-, Textil-, Banknoten- und Wertpapierdruck.
    Vorallem wird auf saugfähigem und glattem Papier gedruckt.
    Auszeichnen tut sich der Tiefdruck durch seine hohe Geschwindigkeit, den breite Papierbahn, die hohe Auflagenbeständigkeit der Druckformen und den echte Halbtöne im konventionellen und halbautotypischen Tiefdruck

    Negative merkmale des Tiefdrucks ist der Zackenrand/Sägezahneffekt an Buchstaben und Strichzeichnungen.  Die teure Druckformherstellung, Rakelstreifen -wenn die Rakel beschädigt ist sind eben so negativ.

    Quelle: www.sv-dm.de


    Links:
    - Wikipedia
    - Tiefdruck Basic s
    - Video-Rakeltiefdruck

    Eure Kaithleen

    Rastertechnologie

    Als Raster bezeichnet man ein Verfahren in der Drucktechnik, um Halbtöne darzustellen. Die verschiedenen Graustufen (256) eines Bildes bzw. die verschiedenen Tonwerte (1-100) von Farben werden im Druck. Unterschiedliche Tonwerte werden in binäre Druckelemente umgewandelt. Tonwerte können durch Flächenvariable Rasterpunkte dargestellt werden (unterschiedliche große Rasterpunkte absorbieren mehr oder weniger das Licht, das vom weißen Papier reflektiert wird.
    Wir erkennen die einzelnen Rasterpunkte nicht ohne Lupe(Fadenzähler). Erst unter einem "60er Raster"

    Rasterweite/Rasterfrequenz
    Die Größe und der Abstand der Rasterpunkte zueinander wird Rasterfrequenz oder Rasterweite genannt.
    Gemessen wird die Rasterweite in der Anzahl der Rasterpunkte einer Linie (l/cm=Linien pro Zentimeter / lpi= lines per inch) Ein Inch entspricht 2,54cm
    !Vorsicht:  "60er Raster" (60 Linien pro cm) entspricht demnach nicht 60lpi, sondern eher 150lpi (60 x 2,54 = 152,4)  - das ist wichtig für das Einscannen und dann später für den Druck!
    Die Rasterweite hängt von der Oberfläche des Bedruckstoffs und des Druckverfahrens ab. Je mehr Rasterpunkte pro Einheit, desto feiner ist das Raster. Übliche Werte:
    Offsetdruck sind 54 bis 80 Linien/cm (etwa 135 bis 200 lpi) *hochwertige/glatte Papieroberfläche*
    Zeitungsdruck 30 bis 54 Linien/cm. *raue Papieroberfläche*

    Nicht vertauschen mit dpi. Denn "dots per Inch" haben nichts mit der Rasterweite zu tun,  aber hilfreich bei einer höhernen Bildauflösung (detailreicher).


     Rastertonwert
    Der Rastertonwert ändert den Kontrast im Bild.  Der Punktabriss wirkt daher nicht mehr Quadratisch.
    Die Highlights sind gut zu erkennen bei 3-5% und die Schwäzung bei 95-98%. Das Zulaufen der Rasterpunkte passiert bei flaschem Papier oder zu nierigviskoser Farbe.

    Quelle: www.home.vr-web.de/


    Rasterwinkel
    Raster können regelmäßige oder unregelmäßige Strukturen haben.
    Ein regemäßige Struktur bekommst man wen jede Druckfarbe einem Rasterwinkel zugeordnet.(Autotypische, symmetrische Raster - waagerecht und Senkrechte Rasterlinien.)
    So werden Moirés(unschöne, störende Musterbildung) vermeiden. Im Zusammendruck bilden die Rasterpunkte in diesen Winkelungen die so genannte Offset-Rosette.
    Genormte Winkellagen sind
    0°,15°,45°,75° wobei 0° immer Yellow ist da dies im Druck am wenigsten auffällt.
    Quelle: www.kadekmedien.files.wordpress.com

    Amplitudenmodulierte Raster (AM Raster)
    Autotypische Rasterung mit festgestzen Winkeln *Rosettenbildung sichtbar*
    Die Variation von Helligkeit und Farbeindruck erfolgt hauptsächlich über die Größe eines Punktes in den Zelle (die Amplitude). Damit sich aus vier oder mehr Farben gedruckte Bilder erzeugen lassen, sind die einzelnen Farbauszüge (Farbseparationen) in verschiedenen Rasterwinkeln zueinander angeordnet.

    Frequenzmodulierte Raster (FM Raster)
    Es werden keine festelegten Winkel oder gleichförmige Muster genutzt. (Punkte stochastisch angeordnet). Die Rasterpunkte sind aber gleich groß. Die Bildwiedergabe wird durch unterschiedlich dichte Streuung der Punkte erreicht. Lichte Bildstellen haben wenig Bildpunkte, tiefe Bildstellen mehr.
    FM-Raster sind nicht Moiré-anfällig und ermöglichen eine fotorealistische Halbtonwiedergabe.
    Quelle: www.melaschuk-medien.de

    Links:
    -Kadekmedien.com
    - Wikipedia-Druckraster
    Auflösung, dpi, Halbton, lpi, Pixel, ppi, Rasterweite

    Eure Kaithleen